Ich und die Meinen

Ich und die Meinen

Herzlich willkommen!

So, das bin ich! Ich bin Kurt Palfi. Ich habe mir gedacht, jetzt muss mal ein neues Foto her. Leider hat Onkelchen ein Nacktfoto von mir hochgeladen. Aber ich sehe doch noch recht proper aus!
Wir (das sind ich, mein missratener Sohn Gianni Dona und Onkelchen, der alles für uns tippt) lästern in diesem Blog über alles, was gerade anfällt: Fußball, Politik, Film und Fernsehen, alles Mögliche. Viel Spaß!

Samstag, 24. Mai 2008

Letzter!!!


Onkelchen hatte es schon geahnt: Den No Angels traute er beim diesjährigen Gand Prix (sorry, dem Eurovision Song Contest) bestenfalls einen Platz im unteren Drittel zu. Dass die vier trällernden Damen zusammen mit Großbritannien und Polen das untere Ende des Feldes zieren, hat ihn daher nicht überrascht. Seine Befürchtung, die deutschen Hoffnungen würden in Belgrad ein ähnliches Waterloo erleben wie weiland beim (wie schrieb Jan Feddersen damals so erhellend:) lichtschluckenden Auftritt der Gracia B. in Kiew 2005 wurden damit bestätigt.
Onkelchen ist ja ein alter Grand-Prix-Hase: 1993 saß er sogar in der deutschen Grand-Prix-Jury (wirklich wahr). Und während sich jetzt die Bild-Zeitung wieder die Wunden leckt und rhetorisch fragt, warum uns denn keiner lieb hat, grinst er sich eins. Er hat's ja schon vorher gewusst. Seine Favoritin bei der Vorentscheidung war ja auch die Musical-Diva Carolin Fortenbacher. Die hätte den Rest des Feldes vor allem stimmlich nass gemacht. Ohnehin müssen Grand-Prix-Beiträge seiner Ansicht nach vor allem auffallen, sollen sie erfolgreich sein. Denn sonst gehen sie im Starterfeld von 25 Titeln unter, weil sich beim Televoting keiner mehr an den Beitrag erinnert. Von Guildo Horn oder Stefan Raab lernen heißt also siegen lernen (Oder von dem Russen mit seinem Eiskunstläufer). Musikalische Substanz kann auch nicht schaden (siehe Carolin Fortenbacher). Außerdem plädiert Onkel dafür, dass die Deutschen sich wie die anderen über die Halbfinals für den großen Abend qualifizieren müssen. Wenn man die Qualifikation geschafft hat, haben die Interpreten zumindest schon mal ein Erfolgserlebnis hinter sich und sind dann beim Finale sicherer. Onkelchen hat gestern nur gelegentlich reingezappt (er sagt, seit der Einführung des Televoting ist der Grand Prix nicht mehr, was er mal war). Aber die Isländerin und die Norwegerin fand er süß. Kein Wunder, er steht auf eher kräftig gebaute Damen, wie auch seine Liebe zu Tante Dilein beweist! Die Isländerin und die Norwegerin sahen zumindet nicht wie die Hungerhaken aus, die sonst auf der Bühne zu bewundern (oder nicht doch eher zu bemitleiden?) sind. Gerade die Norwegerin beeindruckte durch kräftige Oberarme und wäre im Armdrücken schwer zu schlagen gewesen. Sein All-Time-Grand-Prix-Favorit ist übrigens die ebenfalls recht kräftige Malteserin Chiara (zweiter Platz mit "Angel" beim Grand Prix 2005 in Kiew, hier im Bild)!

Freitag, 16. Mai 2008

Boykottiert die WM 2010 in Südafrika!!!

Jetzt geht es ja wieder los - das Land liegt im Fußballfieber, die EM steht vor der Tür. Und Onkelchen hat Karten! Für alle drei deutschen Vorrundenspiele! Echt wahr! Er kann aber nicht hin, weil er erst einen neuen Job angefangen hat (wie lange das wohl gut geht) und noch in der Probezeit ist und wohl keinen Urlaub haben darf! Ein echtes Luxusproblem...
Ich dagegen habe ein ganz ernstes Problem! Südafrika will die Jagd auf Elefanten wieder erlauben, weil es angeblich wieder zuviele davon gibt. Umgekehrt wird ein Schuh draus: Es gibt nicht zuviele Elefanten, es gibt ZU VIELE MENSCHEN! Lasst Euch das gesagt sein! Wir waren eher da! Deswegen rufe ich zu einem totalen Boykott der Fußball-WM in Südafrika auf! Sollen die doch mal sehen, wie weit sie kommen, die Elefantenmörder! Stell Dir vor, es ist WM und keiner guckt hin. Denn das Schicksal der Elefanten ist viel wichtiger als so'n Gekicke. Darin sind ich und mein Kumpel, der Dalai Lama, uns völlig einig. Elefanten braucht die Welt, keiner braucht eine Fußball-WM in einem Land, das Elefanten abschießen lässt. Das meint übrigens auch Onkelchen, er findet, man sollte die nächste WM ohnehin wieder in Deutschland stattfinden lassen, weil's letztesmal so klasse war. Er hat recht!

Montag, 12. Mai 2008

Endlich reich!!!

Gestern hörte ich im Radio, dass in Japan Papier der letzte Schrei ist, das aus Elefantenkot hergestellt wird! Wie das genau gemacht wird, weiß ich leider noch nicht. Aber Janni und ich fangen schon mal zu kacken an...

Freitag, 9. Mai 2008

Palfi strebt nach Höherem!


Endlich sehen auch Andere ein, wie großartig doch der Palfi ist. In einer entlegenen Gegend Indiens werde ich sogar als Ganapalfi verehrt - ein Aspekt des Hindugottes Ganesha, wie manche sagen. Nur mein Sohn Janni (hier rechts im Bild) schießt mal wieder quer: Er sagt, es gebe nur einen Gott. Naja. Janni brabbelt ständig, dass er Jude ist. Neuerdings trägt er sogar Schläfenlocken!

Freitag, 2. Mai 2008

Gestatten: Onkelchen!


Viele Leute haben mich gefragt, wie denn mein Onkelchen aussieht. Jetzt endlich habe ich ein Bild von ihm organisiert. Das ist er!!!

Petersburger Schlittenfahrt!

Onkelchen hat jetzt ja wieder einen Job, und zwar in der Nähe von München. Vielleicht kann er ja doch etwas dafür tun, damit Janni beim FC Bayern München landet. Jetzt, nachdem Sankt Petersburg mit dem FC Bayern so richtig Schlitten gefahren ist (ha! da bekommt die Petersburger Schlittenfahrt eine ganz neue Bedeutung), dürften Jannis Chancen ja nicht so schlecht stehen. Wenn Ribéry, wie viele meinen, nach einer Saison zu Chelsea abdüsen sollte, dann klafft im Mittelfeld ja ein gewaltiges Loch. Das ist die Chance für meinen Sohn Janni Dona. Er wird schon für die richtige Einstellung sorgen, darauf dürft ihr Gift nehmen. Denn man hatte vor dem Rückspiel in Sankt Petersburg schon so ein bisschen den Eindruck gewonnen dass sich die Bayern schon im Finale wähnten. Da begann das schleichende Gift aus dem Viertelfinale gegen Getafe zu wirken - man glaubte wohl, die Sache nach dem 1-1 von München auch auswärts schaukeln zu können. Sprach nicht die gute Auswärtsbilanz für die Bayern? Und waren nicht einige der Petersburger Stammspieler für das Rückspiel gesperrt? Und hatte man nicht jetzt im Rückspiel die Wunderwaffe Luca Toni wieder dabei? Hatte man nicht erst den VfB Stuttgart, immerhin den amtierenden deutschen Meister, mit vier zu null geputzt? Da wird das Selbstbewusstsein der Bayern wieder mal leicht die Grenze zur Überheblichkeit überschritten haben. Und wenn man dann in der vierten Minute einen vermeidbaren Freistoßtreffer kassiert - wozu stellt man eine Mauer vors Tor, wenn die Leute in Deckung gehen, wenn der Ball angeflogen kommt? - dann braucht man schon einen ziemlichen Arsch in der Hose, um das noch zu drehen. Dazu kamen zum Teil schwer nachvollziehbare taktische Entscheidungen von Ottmar Hitzfeld: Warum blieb Ze Roberto in der zweiten Halbzeit in der Kabine, während Bastian Schweinsteiger, der während der gesamten Spieldauer nur physisch auf dem Platz war, durchspielen durfte? Warum wurde Demichelis nicht ausgewechselt, der während des gesamten Spiels neben sich stand? Man sah wirklich, dass Hitzfeld, Henke und Hoeneß kein Rezept fanden, wie man das effektive Konterspiel der Petersburger unterbinden konnte. Hitzfeld war sichtlich mit seinem Latein am Ende. Nun gibt's nur eins: Klinsi braucht Janni! Buenos dias, Argentina!