Ich und die Meinen

Ich und die Meinen

Herzlich willkommen!

So, das bin ich! Ich bin Kurt Palfi. Ich habe mir gedacht, jetzt muss mal ein neues Foto her. Leider hat Onkelchen ein Nacktfoto von mir hochgeladen. Aber ich sehe doch noch recht proper aus!
Wir (das sind ich, mein missratener Sohn Gianni Dona und Onkelchen, der alles für uns tippt) lästern in diesem Blog über alles, was gerade anfällt: Fußball, Politik, Film und Fernsehen, alles Mögliche. Viel Spaß!

Mittwoch, 12. August 2015

Ein dringender Appell zum Welt-Elefantentag



Heute melde ich mich mal in eigener Sache. Denn heute ist der Welt-Elefantentag! Das ist mir ein großes und wichtiges Anliegen. Bitte lasst nicht zu, dass wir Elefanten noch weiter gejagt und gewildert werden und unsere Lebensräume weiter eingeschränkt werden! Kauft bitte keine Gegenstände aus Elfenbein, und seien sie auch noch so hübsch. Sorgt dafür, dass wir alle auf diesem Planeten in Einklang mit der Natur leben können. Wir Elefanten und ihr Menschen! Dafür lohnt es sich zu kämpfen.

Es grüßt euch herzlich

Euer Palfi.

Freitag, 7. August 2015

Texas - Onkelchen hält die Welt in Atem!

Texas ist ja einer der Landstriche auf dem Globus, von dem jeder seine ganz speziellen Vorstellungen hat: Cowboyhüte und Cowboystiefel aus Schlangenleder, einsame und verlassene Wüstenstraßen, durch die der heiße Wind die Tumbleweeds treibt. Dallas und Dschei Ahr Ewing! Onkelchen hat seinerseits lange gebraucht, um sich das meckernde Lachen von J.R. anzugewöhnen, und wenn er es heute vorführt, weiß eigentlich keiner mehr so richtig, wer gemeint ist. Glücklicherweise hat sich Onkelchen die anderen Charaktereigenschaften von J.R. nicht angewöhnt, der war ja schon ein ziemlich mieser oder - wie man heute sagen würde - komplexer Typ.

Leider konnte Onkelchen auf seinem Trip nach Austin seine sonst übliche Gewohnheit nicht in die Tat umsetzen, einfach mal trotz aller drängenden Termine in der Stadt herumzustromern. Das liegt daran, dass er einfach zu sehr wie ein Software-Nerd aussieht und ihn die anderen Software-Nerds auf der Konferenz als einen der ihren ansehen. So kam er zum Beispiel mit ein paar Finnen ins Gespräch, die irgend etwas Abgedrehtes im sogenannten Internet of Things entwickeln. Dass er mit denen so einfach in Kontakt kam, muss am vergleichbaren Bauchumfang gelegen haben und an Onkelchens abgeschrammelten Nokia-Lumia-Smartphone liegen, das er ständig mit sich rumschleppt. Vielleicht hatten die Finnen deswegen ja Mitleid mit ihm.

Von den Sehenswürdigkeiten Austins hat Onkelchen also nicht viel mitgekriegt. Gut, die berüchtigten Fledermäuse hat er schwärmen sehen, aber das war nun nicht gerade ein abendfüllendes Programm.


Immerhin war es ihm möglich, zumindest einen Blick auf das Texas State Capitol zu werfen, das bei Nacht feierlich illuminiert war. Den schlauen Texanern ist es damit gelungen, auf ihr Kapitolsgebäude eine Kuppel zu setzen, die die des Kapitols in Washington DC um ein paar Meter überragt. In Texas muss halt alles immer ein bisschen größer sein als im Rest der USA. Dass die Texaner hierfür möglicherweise ein bisschen bei der Kuppel des Pantheons in Paris kopiert haben (wer will, mag auch eine Ähnlichkeit zu den Kuppeln des Berliner Gendarmenmarktes erkennen), wollen wir ihnen hier nicht allzu sehr nachtragen. Kuppeln sehen sich eben immer irgendwie ähnlich. Muss an der Form liegen.


Durchweg erfreulich war das Einkehren in eine Pizzeria, in der es nicht den üblichen Pizza-Hut-Einheitsmampf gab, sondern eine echte gute Pizza mit Ruccola drauf, die auch der zu Unrecht unberühmten Pizzeria "Piazzetta" in Poing bei München zur Ehre gereicht hätte.

Beim Dessert wäre er aber dann beinahe in Schwierigkeiten gekommen, da er der Kellnerin mit den großen Brillengläsern zu erklären versuchte, dass "Tiramisu" zu deutsch "Zieh mich hoch" bedeute, auf Englisch "Pull me up". Dass dies nicht zu Verwicklungen führte, ist vermutlich der Tatsache zu verdanken, dass die Kellnerin nicht so richtig zuhörte, weil sie bald Feierabend machen wollte. So hat Onkelchen zumindest für diesmal gar nicht so viel von Texas mitgekriegt. Macht aber nix. Die schönste Hommage an Texas stammt immer noch von Helge Schneider, und diese wollen wir euch natürlich nicht vorenthalten.

Montag, 3. August 2015

Caramba, Karacho in Texas!

Ein Wolkenkratzer in Austin/Texas. Bei Nacht.

Es ist doch zum Mäusemelken. Kaum haben wir den epischen Urlaub von Onkelchen und Tante Dilein in aller Breite abgehandelt, ist Onkelchen schon wieder irgendwo. Diesmal hat es ihn nach Texas verschlagen, und zwar in die Hauptstadt des Lone-Star-States, nämlich nach Austin. Irgendjemand hat ihn da wieder eingeladen, und pflichtschuldigst hat sich Onkelchen denn auch wieder mal ins Flugzeug gezwängt.

Austin ist nicht nur die Hauptstadt von Texas, sondern auch und insbesondere die Hauptstadt der Live-Musik. Schätzungen zufolge gibt es hier über 250 Bars und Kneipen, in denen, wenn schon nicht täglich, dann doch wenigstens in regelmäßiger Folge Live-Bands auftreten - angeblich vor allem solche, die in Nashville/Tennessee, der Hauptstadt der Country-Musik, inzwischen Auftrittsverbot haben. Aber das ist bestimmt nur ein Gerücht! Onkelchen hat vorhin an der Rezeption auch gefragt, ob es in der  Nähe des Hotels eine Karaoke-Bar gäbe. Karaoke ist nach Onkelchens Definition ja auch eine Form der Live-Musik.

Augenscheinlich hat er sich in den Kopf gesetzt, die völkerverbindende Kraft der Musik einzusetzen, um die Amerikaner mit dem meilenweit unterschätzten Werk des teutonischen Barden Heino zu konfrontieren. Zu diesem Zwecke hat er das schöne Stück "Caramba, Karacho, ein Whisky" einstudiert, weil das seiner Meinung nach so wunderbar nach Texas passt:


Warum das Lied ausgerechnet nach Texas passen soll, wenn in der ersten Strophe eindeutig gesagt wird, dass das Setting eine klitzekleine Hafenbar in - Achtung, jetzt kommt's - Rio de Janeiro ist, konnte mir Onkelchen bisher noch nicht so ganz verklickern. Aber auch sonst gibt es in dem Lied einige Ungereimtheiten. Warum zum Beispiel ist in dem Lied von einem braungebrannten Gaucho die Rede? Die sind ja nun eher typisch für das benachbarte Argentinien. Und welche Bedeutung in der ominösen Liedzeile "und alles ist wieder hin" stecken soll, die den Refrain beschließt, weiß wohl auch nur Heino selbst.

Onkelchen hat dieses Lied in den vergangenen Tagen und Wochen immer wieder geübt. Tante Dilein wusste schon gar nicht mehr, was sie dagegen machen sollte. Wahrscheinlich war es ihr deshalb ganz recht, dass er wieder über den Teich geflogen ist. Soll er doch die Amis mit der ollen Kamelle ärgern.

Die zweite Besonderheit, für die Austin - neben der Sache mit der Live-Musik - bekannt ist, sind die Fledermäuse. Die Stadt liegt an einem Fluss, über den eine Brücke führt, und unter dieser Brücke nisten die Fledermäuse. Manche behaupten, die Zahl gehe in die Millionen.Und jeden Tag im Sommer  brechen die Viecher um acht Uhr abends auf, um Happa-Happa zu suchen. Bei diesem Spektakel gucken jede Menge Leute zu. Vielleicht ist Onkelchen ja diese Woche auch dabei und begleitet das Ganze mit seiner ganz ureigenen Version von Meat Loafs "Bat Out Of Hell". Das kann Onkelchen nämlich auch.Und eine Fledermaus kommt auch drin vor.