Ich und die Meinen

Ich und die Meinen

Herzlich willkommen!

So, das bin ich! Ich bin Kurt Palfi. Ich habe mir gedacht, jetzt muss mal ein neues Foto her. Leider hat Onkelchen ein Nacktfoto von mir hochgeladen. Aber ich sehe doch noch recht proper aus!
Wir (das sind ich, mein missratener Sohn Gianni Dona und Onkelchen, der alles für uns tippt) lästern in diesem Blog über alles, was gerade anfällt: Fußball, Politik, Film und Fernsehen, alles Mögliche. Viel Spaß!

Freitag, 23. November 2007

Mehr Torten für Politiker!

Habe heute mit Genugtuung vernommen, dass eine Studentin den baden-württembergischen Ministerpräsidenten Oettinger mit einer Torte angegriffen hat. Eine vorbildliche Aktion! Torten tun nicht weh und sind geschmackvoll. Meinetwegen könnte man mich jeden Tag mit einer Torte angreifen. Aber bitte mit Butterkrem. Schwarzwälder Kirsch habe ich auch nichts gegen. Aber nix mit Wasabi - ist mir zu scharf. Janni hat jetzt zwar kein Probetraining beim FC Bayern gekriegt, dafür aber darf er den Computer neu programmieren, der die Rotation in der Mannschaft berechnet. Ist ja auch was! Kann gar nicht verstehen, warum er so eingeschnappt ist.

Dienstag, 13. November 2007

Verzeihung!

Sicher haben Sie gemerkt, dass der letzte Beitrag nicht das gewohnte Niveau aufwies - er stammte nämlich von meinem verrückten Onkelchen. Er hat irgend einen Quatsch geschrieben, der niemanden interessiert, da ich gestern in der Musth (siehe http://de.wikipedia.org/wiki/Musth) und deshalb unabkömmlich war. Onkelchen wird in unregelmäßigen Abständen aber hin und wieder seine Ergüsse von sich geben und hier veröffentlichen. Das musste ich ihm schon deshalb versprechen, weil er meine ganzen Weblog-Einträge für mich tippt.

Montag, 12. November 2007

Beiträge zur Douglas-Adams-Forschung - Das Agrajag-Problem

Die Redensart „Hat was von einem Richtschützen“ geht mir immer wieder durch den Sinn, wenn sich ein Ereignis im Leben zyklisch zu wiederholen scheint, wobei das – meist unerfreuliche – Ergebnis stets dasselbe bleibt. Ich benutze diesen Ausdruck meist im Selbstgespräch, wenn sich eine wenig schöne Wendung wieder einmal eingestellt hat, um damit zu bekunden, dass der Mensch als Individuum gegen das Walten des Schicksals machtlos ist. „Hat was von einem Richtschützen“ – dann hat die Norn wieder ihres Amtes gewaltet und es ist erneut finster geworden.

Der Ausdruck entstammt der Feder von Benjamin Schwarz, dem kongenialen Übersetzer der Douglas-Adams-Romane, die im Verlag Rogner & Bernhard erschienen (Einmal Rupert und zurück, im Originaltitel Mostly Harmless, wurde von Hoffmann & Campe herausgebracht und reichte von der Qualität der Übersetzung in keiner Weise an seine Vorgänger heran[1]). Wie jeder Kenner des Adams’schen Werkes weiß, fällt das Zitat im dritten Band der Trilogie[2], Das Leben, das Universum und der ganze Rest, bei der Begegnung unseres Helden Arthur Dent mit Agrajag – jenem Wesen, dem es beschieden ist, immer wiedergeboren zu werden und dessen Reinkarnationen immer von Arthur Dent zu Tode gebracht werden.

An dieser Stelle ist ein Exkurs vonnöten: In Das leben, das Universum und der ganze Rest haben wir es mit zwei einander entgegen gesetzten Wesenheiten zu tun: mit Wowbagger dem Unendlich Verlängerten – dem ewiges Leben zuteil wird und der deswegen aus lauter Langeweile beschließt, das Universum zu beschimpfen, womit der radikale Atheist Adams die Vorstellung eines ewigen Lebens auf superbe Weise ad absurdum führt – und Agrajag, dessen Wiedergeburt immer und ohne jede Ausnahme von Arthur Dent zu Ende gebracht wird.

Agrajag entdeckt erst mit der Zeit, dass Arthur es ist, der ihn stets vom Leben zum Tode befördert. Mit jedem neuen Ableben verdichtet sich die Gewissheit und schließlich äußert er die Zeile: „Hat was von einem Richtschützen. Und von einem beschissenen Verrat!“

Das Agrajag-Problem darf natürlich nicht isoliert von der Bedeutung des Kricketspiels betrachtet werden, das im dritten Band der Trilogie eine wichtige Rolle spielt. Aber dennoch versuchte ich mich der Bedeutung dieser Aussage zu nähern, indem ich den englischsprachigen Originaltext des Buches zur Hand nahm. Überrascht stellte ich erst fest, dass die Kapiteleinteilung eine andere ist als wir in Deutschland gewohnt sind – die Agrajag-Szene findet in der deutschen Ausgabe in Kapitel 18 statt, in der englischen in Kapitel 16[3]. Nichtsdestotrotz las ich atemlos, um zur Wurzel des Agrajag-Problems vorzustoßen. Und da sah ich es.

In der englischen Fassung steht nichts von einem Richtschützen. Die ganze tiefsinnige Formulierung ist das Ergebnis eines Übersetzungsfehlers. Und das von Benjamin Schwarz, der aus „We’ll meet the meat“ im zweiten Band das unübertreffliche „Der Braten kommt uns beraten“ gemacht hatte! Die englische Fassung geht ungefähr so – ich spare mir jetzt, noch mal nachzusehen und paraphrasiere aus dem Kopf: Agrajag liest Arthur die Leviten und kommt darauf zu sprechen, dass ihm als letztes Bild seines jeweils verflossenen Lebens stets der Anblick von Arthur Dent im Gedächtnis bleibt. Und dann legt er los – ich paraphrasiere: „Bit of a memory jogger. Bit of a pointer. Bit of a bloody giveaway!“

Dem Übersetzer bleibt zugute zu halten, dass er versucht hat, die substantivische Wendung, die Agrajag benutzt, im Deutschen beizubehalten. Allerdings ist ganz offenbar, dass er nicht begreift, worum es eigentlich geht. Die Bedeutung von „Bit of a memory jogger“ lässt sich im Deutschen am ehesten mit „Bringt das Gedächtnis auf Trab!“ wiedergeben. Den nächsten Ausdruck „Bit of a pointer“ übersetzt Schwarz mit „Hat was von nem Richtschützen“ und haut damit gnadenlos daneben. Denn natürlich kann „pointer“ im Englischen die Bedeutung „Richtschütze“ haben; gerade das ist aber nicht gemeint. Gemeint ist in diesem Sinne ein Zeiger oder ein Wegweiser, vielleicht auch ein Signal. In den Zusammenhang gesetzt, würde ich die Übersetzung „Das zeigt doch, worauf es hinausläuft!“ wählen. Und „Bit of a bloody giveaway!“ wäre dann in etwa mit „Das ist, verdammt noch mal, des Pudels Kern!“ gleichzusetzen, um einen anderen großen Dichter zu zitieren.

Somit habe ich knapp zwanzig Jahre meines Lebens über einen Übersetzungsfehler meditiert. Wie grausam kann das Leben sein?



[1] Das Buch an sich war auch Scheiße.

[2] Es ist eine Trilogie in fünf Bänden.

[3] Möglicherweise folgt der deutsche Text der britischen Kapiteleinteilung, während mir die US-amerikanische Ausgabe als englischsprachige Referenz vorliegt. Dies muss jedoch Konjektur bleiben.

Donnerstag, 8. November 2007

Warum Palfi keine Katzen mag

Ist doch logisch: Der schlimmste Feind des asiatischen Elefanten ist der Tiger. Und alle großen Tiger waren mal kleine Kätzchen. Was folgt daraus? Aus kleinen Kätzchen werden große Tiger, deshalb muss man alles dafür tun, dass die Katzen nicht größer werden (hehe...)
Manche Leute fragen mich, ob ich ein Verwandter eines gewissen Außerirdischen vom Planeten Melmac sei. Das muss ich verneinen, der ist ja viel hässlicher als ich! (Oder, anders ausgedrückt: Ich bin viel schöner!) Ob ich jemals eine Katze gefangen habe? Noch nicht, die sind immer so fix! Aber einmal ist immer das erste Mal...

Ich boykottiere Dosenprosecco!

Janni meint, ich hätte das mit Paris Hilton missverstanden. Er hat mir gesagt, dass sie verhindern will, dass Elefanten trinken. Die Menschen sollen also dafür sorgen, dass wir keinen Alkohol mehr kriegen. Jetzt weiß ich, dass ich den Dosenprosecco, für den die Hilton Werbung macht, nie anrühren werde. NIE! Ich trinke jetzt aus Trotz , und zwar meinen Klaren vom Lidl. GLUCK! Maunz, wo bist Du? Palfi Katzentöter ist auf der Pirsch!
Janni hat kein Probetraining beim FC Barcelona gekriegt. Vielleicht klappt's ja nächste Woche beim FC Bayern.

Toll! Paris Hilton kämpft für mich!

Irgendwie habe ich Paris Hilton bisher verkannt - bis ich in der Bild gelesen habe, dass sie sich für betrunkene Elefanten einsetzt. Das finde ich gut! Ich trinke nämlich immer gerne, meine Familie ist nur besoffen zu ertragen. Am liebsten nehme ich den Klaren ganz unten aus dem Schnapsregal bei Lidl, der brennt so schön! GLUCK! Lalalaaa... Jetzt muss ich Katzen jagen. Bis später!!!

Dienstag, 6. November 2007

Janni verdrängt Ronaldinho!

Onkelchen ist heute geschäftlich in Barcelona. Ich hoffe, dass er Janni ein Probetraining beim FC Barcelona verschafft. Ich würde mich freuen, wenn er eines Tages neben Ronaldinho spielen würde. Janni kann Ronaldinho dagegen gar nicht leiden - er hat generell was gegen Brasilianer. Hätte nie gedacht, dass seine Identifikation mit einem gewissen argentinischen Fußballspieler so weit geht. Janni hat sich ein T-Shirt mit der Aufschrift "d10s" machen lassen. Das sagt alles. Er ist wirklich nicht mehr ganz dicht.
Habe heute mitbekommen, dass ich für mein Jurastudium ein sogenanntes Abitur brauche. Wo krieg ich das her? Kann man das kaufen?