Ich und die Meinen

Ich und die Meinen

Herzlich willkommen!

So, das bin ich! Ich bin Kurt Palfi. Ich habe mir gedacht, jetzt muss mal ein neues Foto her. Leider hat Onkelchen ein Nacktfoto von mir hochgeladen. Aber ich sehe doch noch recht proper aus!
Wir (das sind ich, mein missratener Sohn Gianni Dona und Onkelchen, der alles für uns tippt) lästern in diesem Blog über alles, was gerade anfällt: Fußball, Politik, Film und Fernsehen, alles Mögliche. Viel Spaß!

Montag, 3. August 2015

Caramba, Karacho in Texas!

Ein Wolkenkratzer in Austin/Texas. Bei Nacht.

Es ist doch zum Mäusemelken. Kaum haben wir den epischen Urlaub von Onkelchen und Tante Dilein in aller Breite abgehandelt, ist Onkelchen schon wieder irgendwo. Diesmal hat es ihn nach Texas verschlagen, und zwar in die Hauptstadt des Lone-Star-States, nämlich nach Austin. Irgendjemand hat ihn da wieder eingeladen, und pflichtschuldigst hat sich Onkelchen denn auch wieder mal ins Flugzeug gezwängt.

Austin ist nicht nur die Hauptstadt von Texas, sondern auch und insbesondere die Hauptstadt der Live-Musik. Schätzungen zufolge gibt es hier über 250 Bars und Kneipen, in denen, wenn schon nicht täglich, dann doch wenigstens in regelmäßiger Folge Live-Bands auftreten - angeblich vor allem solche, die in Nashville/Tennessee, der Hauptstadt der Country-Musik, inzwischen Auftrittsverbot haben. Aber das ist bestimmt nur ein Gerücht! Onkelchen hat vorhin an der Rezeption auch gefragt, ob es in der  Nähe des Hotels eine Karaoke-Bar gäbe. Karaoke ist nach Onkelchens Definition ja auch eine Form der Live-Musik.

Augenscheinlich hat er sich in den Kopf gesetzt, die völkerverbindende Kraft der Musik einzusetzen, um die Amerikaner mit dem meilenweit unterschätzten Werk des teutonischen Barden Heino zu konfrontieren. Zu diesem Zwecke hat er das schöne Stück "Caramba, Karacho, ein Whisky" einstudiert, weil das seiner Meinung nach so wunderbar nach Texas passt:


Warum das Lied ausgerechnet nach Texas passen soll, wenn in der ersten Strophe eindeutig gesagt wird, dass das Setting eine klitzekleine Hafenbar in - Achtung, jetzt kommt's - Rio de Janeiro ist, konnte mir Onkelchen bisher noch nicht so ganz verklickern. Aber auch sonst gibt es in dem Lied einige Ungereimtheiten. Warum zum Beispiel ist in dem Lied von einem braungebrannten Gaucho die Rede? Die sind ja nun eher typisch für das benachbarte Argentinien. Und welche Bedeutung in der ominösen Liedzeile "und alles ist wieder hin" stecken soll, die den Refrain beschließt, weiß wohl auch nur Heino selbst.

Onkelchen hat dieses Lied in den vergangenen Tagen und Wochen immer wieder geübt. Tante Dilein wusste schon gar nicht mehr, was sie dagegen machen sollte. Wahrscheinlich war es ihr deshalb ganz recht, dass er wieder über den Teich geflogen ist. Soll er doch die Amis mit der ollen Kamelle ärgern.

Die zweite Besonderheit, für die Austin - neben der Sache mit der Live-Musik - bekannt ist, sind die Fledermäuse. Die Stadt liegt an einem Fluss, über den eine Brücke führt, und unter dieser Brücke nisten die Fledermäuse. Manche behaupten, die Zahl gehe in die Millionen.Und jeden Tag im Sommer  brechen die Viecher um acht Uhr abends auf, um Happa-Happa zu suchen. Bei diesem Spektakel gucken jede Menge Leute zu. Vielleicht ist Onkelchen ja diese Woche auch dabei und begleitet das Ganze mit seiner ganz ureigenen Version von Meat Loafs "Bat Out Of Hell". Das kann Onkelchen nämlich auch.Und eine Fledermaus kommt auch drin vor.

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