Ich und die Meinen

Ich und die Meinen

Herzlich willkommen!

So, das bin ich! Ich bin Kurt Palfi. Ich habe mir gedacht, jetzt muss mal ein neues Foto her. Leider hat Onkelchen ein Nacktfoto von mir hochgeladen. Aber ich sehe doch noch recht proper aus!
Wir (das sind ich, mein missratener Sohn Gianni Dona und Onkelchen, der alles für uns tippt) lästern in diesem Blog über alles, was gerade anfällt: Fußball, Politik, Film und Fernsehen, alles Mögliche. Viel Spaß!

Sonntag, 16. Oktober 2011

Zwick mich - Onkelchen ist immer noch in Taipei!

Offensichtlich meinte Onkelchen nach einer viel zu kurzen Nacht, er sei wieder zuhause und in seinem vertrauten Bettchen. Falsch gedacht. Das ist sein Blick aus dem Hotelzimmer:

Samstag, 15. Oktober 2011

Onkelchen ist in Taipei!

Ab und an ist es notwendig, aus den ausgetretenen Pfaden auszubrechen. Interessantes gibt es an jeder Ecke, pflegt Onkelchen manchmal zu sagen. Und danach zu suchen, ist manche Mühe wert.

Dass Onkelchen jetzt nicht an an einer bestimmten Ecke, sondern in der taiwanesischen Hauptstadt Taipei nach Neuem und Interessantem sucht, das hätte er sich selbst vor einigen Wochen noch gar nicht vorstellen können. Jetzt ist er aber dort, und wir wollen es nicht vermissen, ein paar Eindrücke zu vermitteln.

Hier eine Nachtaufnahme des Taipei 101, des zweitgrößten Wolkenkratzers der Welt:



Nach dem Abendessen in einem Thai-Restaurant unweit des Wolkenkratzers Taipei 101 (lustig, ein Thai-Restaurant in Tai-Pei!) ging es dann weiter in das nur ein paar Schritte entfernte Bar-Restaurant „Brown Sugar“. Das ist ein Ort, den sich die Jeunesse dorée Taipeis zu einem ihrer Treffpunkte erkoren hat, um zu trinken und sich zu überlauter Musik Liebesgeständnisse ins Ohr zu brüllen. Dort könnte ohne weiteres auch eine Sequenz eines James-Bond-Filmes spielen. Stilecht trat dort nämlich die kaffeebraune Schönheit Adrian Riley (oder so, genau war es nicht zu verstehen) auf und röhrte laszive soulige Rhythmen, wie man sie auch aus manchen Bond-Vorspännen kennt, begleitet von einer sehr kompetenten und international besetzten Band (1x Saxophon, 1x Keyboard, 1x Schlagzeug, 2 Gitarren). Nach Mitternacht Ortszeit versuchte sie dann noch die an der Bar verbliebenen Gäste zum Mitschwofen auf der Tanzfläche zu bewegen. Auch eine Möglichkeit, den Laden leer zu kriegen.





Die erwähnte kaffeebraune Schönheit ist die Gestalt mit weißem Hut in der Mitte des Bildes.

Samstag, 10. September 2011

So erlebte ich 9/11





Onkelchen, wenn du dich an dieses Datum erinnerst – was war das für ein Tag? Wie hast du 9/11 erlebt?

Ich weiß noch sehr gut, dass es ein Scheißtag war – schon morgens. Irgend etwas lag in der Luft, aber ich hatte keine Ahnung, was. Irgend so eine Spannung, die darauf wartete, sich zu entladen. Das Wetter war OK, der Vormittag war trotzdem wie aus Blei, es war einer dieser Tage, wo man das Gefühl hat, es geht nichts vorwärts. Ich verbrachte den Vormittag damit, ziellos im Netz zu surfen.

Wie kam das?

Ich wartete auf mein Layout. Ich konnte wenig tun. Kurz zur Erklärung: Ich arbeitete damals bei der Motor Presse Stuttgart in der Redaktion der Zeitschrift „connect“. Wenn man einen Artikel schreiben wollte, dann konnte man erst damit anfangen, wenn das Layout und die grafische Gestaltung von der Art Directorin und vom Chefredakteur abgesegnet worden waren. Meine Geschichten hatten ja meist mit Tarif- und Verbraucherberatung zu tun, deshalb waren sie grafisch nicht so aufwendig wie jetzt zum Beispiel eine Fotostrecke über die neuesten Nokia-Handys oder irgendwelche Laptops. Aber das führte auch dazu, dass meinen Geschichten und meinen Layouts manchmal – nicht immer – eher eine geringere Priorität eingeräumt wurde. Wenn also ein und derselbe Grafiker oder dieselbe Grafikerin mehrere Layouts zu machen hatte, dann konnte es gut sein, dass meine Geschichten immer eher am Ende der Warteschlange standen als am Anfang.

OK, soviel zu deinem damaligen Job. Aber ich finde es interessant, dass du von einer Spannung sprichst, die in der Luft lag – was meinst Du damit? Wie äußerte sich das?

An diesem Tag ging ich mit einem komischen Gefühl ins Büro. Nichts Konkretes – man ist unzufrieden mit sich selbst, es geht nichts richtig voran, man stellt sich irgendwie innerlich auf Ärger ein. Komisch war, dass ich an diesem Morgen in der Zeitung gelesen hatte, dass in New York einige In-Restaurants schließen mussten, weil die Firmen wegen des abflauenden Internetbooms sparen mussten. Der Dotcom-Boom war ja gerade auch für einige wilde Partys und Exzesse berüchtigt. Als ich dann wie gesagt an diesem Vormittag ziellos durchs Internet surfte, kam mir die Geschichte von boo.com unter die Finger. Boo.com war einer der ersten kapitalen Crashs der Internet-Geschichte gewesen, so eine Art Online-Modehaus. Da gab es das interessante Detail, dass die Gründerin von boo.com einige Male mit der Concorde von London nach New York gejettet war. Das fiel mir auf, das blieb haften. Im Nachhinein ist es interessant: Die Begriffe „Crash“ „New York“ und „Fliegen“ waren mir an diesem Vormittag alle präsent, sie standen mir regelrecht direkt vor Augen.

Unglaublich.

Na ja, so unglaublich auch wieder nicht! Irgendwelche Nachrichten aus New York liest man fast jeden Tag, und die Vokabeln „Fliegen“ und „Crash“ begegnen einem ja auch ständig. Jedenfalls schlurfte ich ziemlich ziellos zum Mittagessen in die Kantine, hoffte, der Tag möge schnell vorbeigehen. Ich ging wieder ins Büro und kurz danach rief meine Frau an. Sie fragte mich, ob ich mitgekriegt hätte, dass ein Flugzeug ins World Trade Center geflogen sei. Ich verneinte – zu diesem Zeitpunkt dachten ja noch alle, es sei ein kleines Privatflugzeug gewesen. Kurz danach rief meine Frau wieder an. Es sei noch ein Flugzeug ins WTC geflogen. Und ich weiß noch, dass es eine Ewigkeit dauerte, bis ich begriff. Dass das kein zufälliger Unfall mehr sein konnte.

Was passierte dann?

Ich versuchte im Internet mehr herauszubekommen. Leider war das Netz an diesem Tag, wie man sich denken kann, vollkommen überlastet. Die Nachrichten von CNN und Spiegel Online tröpfelten mehr, als dass sie flossen. Und Bit für Bit baute sich dann die ganze Tragödie vor einem auf. Irgendwann hatte ich dann die Idee, das kanadische Nachrichtenportal canoe.ca aufzurufen. Das war nicht so überlastet, ich versuchte dann zwischen canoe.ca, Spiegel Online und CNN hin- und herzuschalten. Und irgendwann hieß es dann: SOUTH TOWER COLLAPSED. Ich habe zunächst gar nicht begriffen, was das bedeutete.

Was hast Du dann gedacht?

Naja, das hört sich jetzt komisch an: Ich hoffte, dass das American Museum of Natural History von dem Einsturz unbehelligt geblieben sei. Ich bin nun mal Dinosaurierfan, und wenn ich je nach New York komme, wird das mein erstes Ziel sein. Ich kannte natürlich die ganzen Distanzen vor Ort nicht, und ich hatte noch keine Bilder des zusammenbrechenden Turmes gesehen. Deswegen war mir auch gar nicht klar, wie das passiert sein konnte.

Hast Du dich dann mit Kollegen ausgetauscht?

Ja, natürlich! Ein Kollege (der sein Büro auf dem anderen Flur hatte) verfügte über einen kleinen Fernseher, und als ich bei ihm vorbeikam, guckte ich natürlich mit. Da hatten sich schon einige Kollegen bei ihm versammelt. Inzwischen war auch der andere Turm eingestürzt, und alles, was man noch sah, war diese gewaltige Staubwolke. Ich weiß noch, dass niemand etwas sagte, alle schüttelten die Köpfe – völlige Schockstille. Der Moderator erzählte dann noch irgendwas in der Richtung, dass eine palästinensische Gruppe die Verantwortung übernommen habe. Ich sagte dann in die Stille hinein, das könne nicht sein, das sei für die Palästinenser eine Nummer zu groß. „Das riecht vielmehr nach diesem Bin Laden“, sagte ich dann.

Du hast unmittelbar danach auf Bin Laden getippt?

Ja, das roch wirklich danach. Die Attentate auf die US-Botschaften in Afrika ein paar Jahre zuvor waren ja auch praktisch simultan, im Abstand von wenigen Minuten, ausgeführt worden. Und dasselbe war ja auch in New York der Fall gewesen. Vom Pentagon war zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht groß die Rede gewesen.

Samstag, 27. August 2011

Iss (k)einen Apfel!


Es ist jetzt schon eine ganze Weile her, seit ich und Onkelchen zum letzten Mal gebloggt haben. Dabei gab es ja genug Anlässe! Die Euro-Krise. Das Börsengewitter. Die Tatsache, dass Green Lantern wirklich ein Mistfilm war, vor allem aber, das das Cinemaxx in München am Isartor nicht der richtige Ort ist, um Superheldenfilme zu genießen. Für Elefanten sind die Sitze leider zu eng. Leider passte auch Onkelchen nicht richtig rein! Zum ersten Mal seit gefühlten Jahrzehnten denkt der deshalb über eine Diät nach. Ich mag aber Onkelchen zufällig genau so, wie er ist! (Und Tante Dilein auch!)

Diese Woche ist ja eine Ära zu Ende gegangen. Nein, es geht nicht um Loriot, einen großen Künstler, den wir gleichwohl alle sehr geliebt haben. Immerhin war er der Schöpfer von Wum und Wendelin. Letzterer war immer ein Vorbild für mich, er war einer der größten Elefanten aller Zeiten. Wie ich höre, ist er jetzt im Ruhestand. Ich hoffe, es geht ihm gut!
Bei Loriot ist es so, dass wir uns seiner alle dankbar erinnern und uns seine Sketche und Filme hereinziehen. Onkelchen hat sich vorher beim Mittagessen extra eine Nudel an die Backe geklebt. Tante Dilein fand es so peinlich!

Bei dem anderen Herren, der zwar noch nicht dahingeschieden, seit dieser Woche aber nicht mehr im Amt ist, handelte es sich um einen totalitären Diktator, einen Meister der Propaganda, einen, der aus der Wüste kam, um ein nie dagewesenes Imperium aufzubauen. Nein, ich rede nicht von Gaddafi. Ich rede von Steve Jobs, dem nunmehr früheren Apple-Chef.
Es wurde vergangene Woche ha viel über ihn geschrieben, den großen Impresario, der kraft seiner Vision, seiner Überzeugungskraft und seinem unbezähmbaren Willen aus einem dahinsiechenden Computerbauer das zweitwertvollste Unternehmen der Welt gebaut hat - und das alles mit Zeug, das mit hoher Wahrscheinlichkeit in ein paar Jahren Elektroschrott sein wird.

Es hätte nicht viel gefehlt, und Onkelchen wäre fast auch zu einem Apple-Fanboy geworden, denn bei seinem Journalistikstudium in Eichstätt kam er zum ersten Mal mit Apple-Computern in Berührung. 1991 wurde dort nämlich eine Lehrredaktion eingerichtet, in der damals die absolut aktuellsten Apple Macintoshs standen. Für Onkelchen, der damals seine Seminararbeiten, Kurzgeschichten und Dramen (ooh, und was für Dramen!) noch auf einer Reiseschreibmaschine tippte, war das natürlich eine Erleuchtung. Zwar gab es an der Uni einen PC-Raum, die Rechner dort hatten aber nur Word Perfect laufen, und man musste sich alle möglichen Steuertastenkombinationen merken, damit der Text anständig aussah. Apple war diesem Gemurkse Lichtjahre voraus.

Trotzdem kaufte er sich ein Jahr später keinen Apple, sondern einen Windows-PC. Und das, obwohl der damalige wissenschaftliche Mitarbeiter am Journalistik-Lehrstuhl, ein Herr Uli Detsch, den Studentinnen und Studenten der Eichstätter Uni sogar Sonderkonditionen für Macs verschaffen konnte. Nein, Onkelchen wollte nicht. Von diesem Apfel ließ er sich nicht verführen.

Der Grund? Zwei Worte: Wing Commander.

Wing Commander war damals die führende Weltraumsimulation, ein Spiel, in dem man in die Tiefen des Universums eintauchen und für das Gute gegen die fiesen Fellbälle, die sich Kilrathis nannten, kämpfen konnte. Onkelchen hatte damals einen Amiga und wartete sehnsüchtig, dass das Spiel eines Tages für seinen Traumcomputer rauskommen würde. Das dauerte und dauerte aber, und immer mehr zeichnete sich ab, dass der Amiga für eine Wing-Commander-Umsetzung zu langsam sein würde.

Dann passierte folgendes: 1992 half er in der Pressestelle des Heidenheimer Fechterturniers aus und half, ein Newsblatt zu erstellen, das kostenlos unter den Zuschauern verteilt wurde. Dieser Newsletter wurde auf einem Windows-PC layoutet. Windows stürzte viel weniger oft ab, als man gemeinhin annahm, und so kaufte sich Onkelchen flugs am Tage drauf einen Windows-PC, einen 386 mit 40 Megahertz Taktfrequenz. Und natürlich Wing Commander. Und Wing Commander II (das gab's zu diesem Zeitpunkt schon).

Damit gehörte Onkelchen allerdings sofort zu den Außenseitern in der Journalistik-Fraktion, denn viele von ihnen kauften sich brav teure Apple-Rechner. Onkelchen verbrachte aber die nächsten Jahre im Wesentlichen damit, Wing Commander zu spielen. Erst ab 1994 begann er wieder damit, sich aufs Studium zu konzentrieren (und das auch nur, weil ihm Tante Dilein kräftig in den Hintern trat).

Auch in späteren Jahren bekam Onkelchen es immer wieder mit Apple-Rechnern zu tun, und zwar im Beruf. Apple hatte in den neunziger Jahren ja immer mehr an Bedeutung verloren und fand seine Klientel nur noch bei Layoutern, Grafikern und Journalisten (wodurch sich der Macintosh den zeitweiligen Ruf erwarb, ein Rechner für Frauen zu sein – sowie für Herren, die dem eigenen Geschlechte zuneigen).

Onkelchen war immer pragmatisch. Er wehrte sich natürlich nicht, wenn ihm sein Arbeitgeber einen Apple auf den Schreibtisch stellte, denn man konnte angenehm damit arbeiten. Das stellte er ja auch nie in Abrede. Aber er machte sehr schnell die Erfahrung, dass auch diese Computer nicht gegen Abstürze gefeit waren. Erschien das Bombensymbol auf dem Monitor (was einem Totalabsturz entsprach), dann half es manchmal nur noch, den Stecker zu ziehen. Auf PCs konnte man wenigstens noch den Affengriff Strg-Alt-Entf ausprobieren, ein Apple redete in diesem Fall überhaupt nicht mehr mit einem. Ja, Apples konnten zickig sein!

Deswegen war Onkelchen immer wenig überzeugt, wenn ihm Studien- oder Arbeitskollegen von der ach so viel besseren Zuverlässigkeit eines Macintosh vorschwärmten. Auch die "Think different"-Werbekampagne der Apfelköpfe hatte ihn nie beeindruckt. Es kam ihm auch etwas komisch vor, dass man auf den Werbeplakaten vor allem Leute abbildete, die nachweisbar nie einen Computer besessen hatten - weder die Callas noch Einstein noch Martin Luther King.

Auch heutzutage empfindet Onkelchen wenig Lust, sich einen Apfelrechner zuzulegen noch ein iTelefon noch einen iNotizblock zu kaufen. Er liebt es halt, an seinen Rechnern herumzubasteln, neue Treiberversionen aufzuspielen und zu schauen, wieviele zusätzliche Frames pro Sekunde er damit für FreeFalcon 5.5.5 oder dem MS-Flugsimulator aus seinem Computer kitzeln kann. Er wäre auch nicht glücklich, wenn er nicht wenigstens alle zwei Wochen ein neues ROM auf sein Android-Smartphone flashen könnte, um dann zu schauen, ob nicht doch dieser nervige "Aufwachbug" verschwindet.

Vor allem weiß Onkelchen ganz genau, dass die Produkte der Apfelfirma nicht zu seiner Lebenseinstellung passen: REAL NERDS DON'T BUY APPLE.
So einfach ist das.

Sonntag, 24. Juli 2011

Eine Lanze für Green Lantern


So, nachdem wir auch die Frauen-Fußball-WM pflichtgemäß abgehakt haben, wenden wir uns einem - ach was, dem Filmereignis dieses verregneten Sommers zu, nämlich der Comicverfilmung Green Lantern.

Green Lantern ist einer der zumindest in Deutschland weniger bekannten Superhelden aus dem DC-Comic-Universum. Bei uns kannte man natürlich Superman, Batman und "Die Spinne" - und alle Lehrer warnten uns davor, weil diese Comics ja so gewaltverherrlichend seien und die Jugend verderben würden. Naja, die Lehrer unserer Jugend meinten halt, uns vor allem, was nicht Michael Ende und Astrid Lindgren war, bewahren zu müssen. Gut, Asterix wurde noch toleriert, vor allem in den Lateinklassen, Micky Maus und Donald Duck schon weniger. Aber Superman, Batman und "Die Spinne" waren in den Augen unserer Pädagogen nachgerade böse. Das zeigt nur, wie wenig Ahnung die Lehrer von der Materie hatten, denn die Comic-Helden kämpften ja gerade für das Gute. Meistens jedenfalls.

Nun also Green Lantern. Ich muss gestehen, dass ich von der Existenz dieses grünen Superhelden erst durch die "Big Bang Theory" erfuhr. Auch in diesem Sinne sei TBBT als Bildungsfernsehen sehr empfohlen. Insbesondere Sheldon ist ein großer Fan des grünen Streiters für die Gerechtigkeit, er trägt ja auch immer wieder T-Shirts mit dem Abzeichen des Green Lantern Corps. Immer wieder wird auch in den nerdigen Dialogen auf Green Lantern eingegangen, so etwa in diesem Highlight aus der Episode "The Dead Hooker Juxtaposition":

Zitat:
Raj: I like Green Lantern, I’m just saying it’s pretty lame that He can be defeated by the colour yellow.

Sheldon: Only the modern green lantern is vulnerable to yellow.

Leonard: Golden age green lantern was vulnerable to wood.

Raj: Great, so I can take them both out with a number-two pencil?
Zitat Ende.

Dieser wahrscheinlich beste Witz der Fernsehgeschichte funktioniert auf Deutsch leider nur unzureichend, ich will trotzdem versuchen, ihn meinen Lesern verständlich zu machen:

Raj: Ich mag Green Lantern, ich sage lediglich: Es ist ziemlich lahm, dass er durch die Farbe Gelb besiegt werden kann.

Sheldon: Nur die moderne Green Lantern ist durch Gelb verwundbar.

Leonard: Die Green Lantern des goldenen Comiczeitalters war durch Holz verwundbar.

Raj: Na prima, das heißt, dass ich sie beide mit einem Bleistift des Härtegrades 2 ausschalten kann?

Ohrenbetäubendes Gelächter müsste jetzt eigentlich durch den deutschen Sprachraum schallen. Aber das ist nicht der Punkt. Es geht vielmehr darum: Der vor kurzem in den USA erschienene und in Deutschland (zumindest von mir) sehnlichst erwartete Green-Lantern-Kinofilm wurde ja von der US-Kritik ziemlich zerrissen. Es ist zu erwarten, dass das in Deutschland ebenfalls der Fall sein wird. Das ist aber nur dadurch zu erklären, weil keiner der Herrn (und Damen) Feuilletonredakteure irgendeine Ahnung hat, worum es in Green Lantern wirklich geht. Es natürlich klar, dass Leute, die mit einem Studium der Vergleichenden Literaturwissenschaft oder der Empirischen Kulturwissenschaften ausgestattet sind, mit Comics nicht viel anfangen können. Es handelt sich ja schließlich nicht um die Trobriander von Malinowski.

Ich persönlich würde Green Lantern definitiv auf eine Stufe mit Homer stellen, und von der schauspielerischen Leistung der Protagonisten sowie der Produktionsqualität steht der Film definitiv auf derselben Stufe wie - sagen wir mal - "Troja" von Wolfgang Petersen. Vom Narrativ her macht es keinen Unterschied, ob man eine antike Sage oder einen Comic der späten fünfziger Jahre verfilmt. Man muss sich halt auf den Stoff einlassen.

Und da hat Green Lantern eine Menge zu bieten: Hal Jordan, der Green Lantern-Charakter des Films, ist durchaus ein komplexer Charakter mit einigen Schwächen. Wir erfahren, dass sein Vater Testpilot war und bei einem Testflug ums Leben kam, wofür sich Hal selbst eine Mitschuld gibt. Hal Jordan ist ebenfalls Testpilot geworden, er lebt schnell, riskant und verantwortungslos, seine Freundin Carol Ferris (ebenfalls eine Pilotin) ist gleichzeitig sein Boss. Keine ganz einfache Gemengelage.

Nun erlebt Hal Jordan eine schicksalhafte Begegnung: Abin Sur, der beste Krieger der Green-Lantern-Truppe, wird bei einem Kampf mit dem Monster Parallax schwer verwundet. Er merkt, dass ihm nur noch wenig Lebenszeit bleibt, und macht sich auf den Weg zum nächsten bewohnten Planeten - der Erde - um dort einen Nachfolger zu suchen.

Die Green-Lantern-Truppe kämpft gegen das Böse mit Hilfe von Energieringen, die ihnen Superkräfte verleihen. Diese Energieringe werden gewissermaßen mit der grünen Energie der Willenskraft angetrieben. Von Zeit zu Zeit lässt die Kraft dieser Ringe nach und sie müssen durch die Berührung mit einer Batterie, die wie eine grüne Laterne aussieht, aufgeladen werden.

Das grüne Licht der Willenskraft trägt in sich aber eine Verunreinigung, diese Verunreinigung hat die Farbe Gelb. Deswegen können Green Lanterns gegen die Farbe Gelb nichts ausrichten. Deswegen konnte das gelbe Monsterwesen Parallax den Green-Lantern-Krieger Abin Sur besiegen.

Der schwer verwundete Abin Sur kommt also in einer Bruchlandung zur Erde und beauftragt seinem Energiering, einen Nachfolger zu bestimmen. Dieser wählt Hal Jordan aus, der wird nun selbst zu einem Green Lantern und muss mit den neu erworbenen Superkräften, aber auch der damit verbundenen Verantwortung klarkommen.

Das ist eine gute Geschichte, und sie ist der Comic-Vorlage einigermaßen treu. Mehr jedenfalls als "Troja" dem alten Homer treugeblieben ist, um nur ein Beispiel zu nennen. Green Lantern ist deshalb sagenhaftes Popcorn-Kino, eine Spezialeffekte-Materialschlacht, aber er wartet auch mit einer durch und durch humanistischen Botschaft auf. Deswegen möchte ich hier eine Lanze für den Green-Lantern-Film brechen und mit dem Eid der grünen Laternen schließen:

"In brightest day, in blackest night
No evil shall escape my sight.
Let those who worship evil's might
Beware my power: Green Lantern's light!"

Donnerstag, 21. Juli 2011

Frauen-WM: Triumph der Terrorkrümel

Die erste in Deutschland ausgetragene Fußball-WM der Frauen hat mit einem echten Kracher geendet: Japan, das keiner vorher auf der Rechnung hatte, schlug im Endspiel im Elfmeterschießen den großen Favoriten USA und ist nun Weltmeister! Mit ein paar Tagen Abstand wollen wir die WM nochmal Revue passieren lassen. Bei mir ist als Experte: Onkelchen!

Hallo.

Hättest Du gedacht, dass Japans Prachtnelken, so der Kosename für die Kickerinnen, Weltmeister werden würden? Ich jedenfalls nicht!

Das war schon eine Riesenüberraschung. Auch vor dem Finale gegen die USA hatte ich ihnen bestenfalls Außenseiterchancen eingeräumt. Und als die Amerikanerinnen dann in der Verlängerung nochmal in Führung gingen, dachte ich mir: Diese Messe ist gelesen. Aber falsch gedacht. Diese Terrorkrümel haben das tatsächlich geschafft. Respekt und Gratulation!

Woran lag es denn, dass die Nadeshiko so erfolgreich war und dass sie drei favorisierte Teams – Deutschland, Schweden, die USA – aus dem Weg räumen konnte?

Ich denke, dass die Disziplin eine ganz große Rolle gespielt hat. Die Disziplin und ein unglaublicher Mannschaftsgeist – wenn eine Spielerin einen Fehler macht, hilft die andere aus und geht auch mal den weiten Weg, wenn es sein muss. Darüber hinaus waren sie technisch sehr gut – und sie haben ein ganz simples Prinzip beherzigt: Wenn man selbst im Ballbesitz ist, kann der Gegner keine Tore schießen. Das war gegen Deutschland und Schweden ein Teil des Geheimnisses, gegen die USA im Finale sicher nicht so sehr, denn da sind die Japanerinnen ja lange nicht ins Spiel gekommen. Aber im Finale war es vor allem der Wille, der dazu geführt hat, dass sie das Spiel noch einmal drehen konnten. Der Wille und eine großartig aufgelegte Homare Sawa.

Und im Elfmeterschießen die Nerven der Amerikanerinnen.

Das sicher auch, obwohl die japanische Torhüterin ganz exzellent gehalten hat. Ich finde, sie stand etwas zu Unrecht im Schatten von Hope Solo.

Aber wir müssen uns noch einmal über das deutsche Team unterhalten. Auch wenn Japan späterhin den Titel geholt hat – woran lag es, dass Deutschland seiner Favoritenrolle so gut wie nie gerecht werden konnte?

Ich kann das sicher nicht vollständig erklären. Ich kann mir vorstellen, dass es einen Sportler oder eine Mannschaft schon sehr belastet, wenn man als zweifacher Weltmeister im eigenen Land antritt und jeder den Titel erwartet. Schließlich hatten die DFB-Frauen zwei Jahre vorher auch die EM souverän gewonnen und die U20 gewann vor einem Jahr sogar die U20-Weltmeisterschaft im eigenen Land. Man konnte sich einfach nicht vorstellen, dass man vor dem Halbfinale ausscheidet, und dann auch noch gegen Japan, das vor dem Turnier ja nun weiß Gott nicht zu den Favoriten zählte.
Es kann sein, dass nach dem Gruppensieg schon zu sehr der Gedanke an den Halbfinalgegner im deutschen Lager herumspukte. Das wäre natürlich eine fatale Nichtbeachtung des Herbergerschen Axions „Der nächste Gegner ist immer der schwerste“. Dazu kam, dass das Problem Birgit Prinz das beherrschende Thema für den deutschen Anhang darstellte.
Damit hängt auch zusammen, dass das deutsche Team gewissermaßen im Umbruch stand, obwohl das eigentlich niemand so gesehen hat. Denn ein großer Teil der Spielerinnen hatte ja bereits vier Jahre zuvor bei der WM in China gespielt und den Titel gewonnen. Mit Renate Lingor war aber eine Führungsspielerin von 2007 nicht mehr an Bord und Birgit Prinz war nicht in Form – zumindest mental nicht.

So blöd das klingt: Fehlte dem deutschen Team eine Spielmacherin?

(grinst) Gute Frage. Das erinnert mich an die achtziger Jahre, so an die Endphase der Derwall-Ära und die beginnende Amtszeit von Franz Beckenbauer. Da suchten alle händeringend nach einem Spielmacher und beklagten die fehlende Kreativität im deutschen Mittelfeld. Anscheinend gab es damals in Deutschland nur Rackerer und Kämpfer, aber keinen, der einen Ball halten und die Stürmer in Szene setzen konnte.
Damals war das Spielsystem viel starrer als heute: Heute sind die Verteidiger keine reinen Zerstörer mehr und auch Offensivleute müssen nach hinten arbeiten. In den achtziger Jahren brauchte man halt noch einen Verbinder zwischen den Mannschaftsteilen Abwehr und Angriff, einen Spielmacher, wenn man so will. Heute sind es in erster Linie die ursprünglich defensiven Mittelfeldspieler, die Doppel-Sechs, die einen Teil dieser Aufgabe übernehmen.
Und ich finde, dass Simone Laudehr und die von mir an anderer Stelle schon sehr gelobte Melanie Behringer sich da richtig reingehängt haben. An denen lag es nicht. Mich hat viel mehr gewundert, dass zum Beispiel Kerstin Garefrekes für meinen Geschmack zu häufig auf den Flügeln zu finden war, anstatt im Sturmzentrum die Kopfbälle einzunicken.
Es war vielmehr so ein bisschen wie in der Endphase von Berti Vogts: Viele Flanken aus dem Halbfeld, in der Hoffnung geschlagen, dass Kerstin Garefrekes oder dann gegen Ende Alexandra Popp die Bälle verwerten können. Das Problem ist halt: So eine Flanke ist lang in der Luft, die Abwehr und die Torhüterin können sich sehr gut darauf einstellen. Es fehlte im deutschen Spiel halt einfach das überraschende Moment, so etwa wie das zwischen 1998 und 2004 auch in der Männer-Nationalmannschaft der Fall war. So ganz glücklich hat auch Silvia Neid mit ihren Auswechslungen nicht agiert, denn trotz meiner Vorbehalte (die nichts mit ihrem Spiel zu tun haben) wäre vielleicht eine Lira Bajramaj, die auch mal den Ball halten kann, eine glücklichere Alternative gewesen. Damit wäre – vielleicht – ein belebendes Moment in das deutsche Spiel gekommen.
Und dann haben bei dem Gegentor eben die Abwehr und die Nadine Angerer nicht besonders gut ausgesehen. Das tut halt weh.

Hat die WM denn insgesamt die Erwartungen erfüllt?

Auf jeden Fall. Die beiden letzten Weltmeisterschaften fanden ja fast unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt, man musste ja schon ein richtiger Frauenfußball-Fanatiker sein, um sich trotz der gewaltigen Zeitverschiebung die Spiele reinzuziehen. Zudem wurden 2003 und 2007 ja auch nicht alle Partien übertragen, der Normalbürger bekam von der Frauen-WM eigentlich erst was mit, als die deutschen Spielerinnen im Finale standen. Heuer konnte man sich alle Spiele live und in HD ansehen, das war schon eine neue Qualität. Sportlich wurde auch viel mehr geboten als bei diesem Liga-Total-Cup, diesem Kindergartenturnier mit verkürzter Spielzeit, das diese Woche lief.

Man hat aber auch teilweise deutliche Defizite gesehen. Die Fehlpassquote…

Dazu habe ich was gelesen, was ich ziemlich einleuchtend fand. Es ist jetzt einfach so, dass der Frauenfußball in den letzten Jahren hinsichtlich Tempo und Athletik eine gigantische Entwicklung hingelegt hat. Die Technik der Spielerinnen, die Balltechnik, konnte damit oft nicht unbedingt mithalten. Man hat also aufgrund des höheren Spieltempos weniger Zeit, den Ball zu kontrollieren und abzuspielen, aber die nötige Technik und Geistesgegenwart hat einfach noch nicht entsprechend nachgezogen. Auch hier waren die Japanerinnen, wie ich finde, vorbildlich, weil sie technisch und von der Laufbereitschaft her einfach rundheraus das beste Team waren. Mitunter meinte man ja, es wuselten 15 blaue Spielerinnen auf dem Feld.

Danke, Onkelchen!

Mittwoch, 6. Juli 2011

Olympia-Pleite: Zurück in den Schmollwinkel?

Es kam, wie es kommen musste und wie wir es schon vor eineinhalb Jahren vorausgesagt hatten: Letzten Endes hatte München bei der Wahl des Austragungsortes der Olympischen Winterspiele 2018 keine Chance gegen das koreanische Pyeongchang. Das ist schmerzlich - aber woran lag es denn, dass München sich nicht durchsetzen konnte?

Ich denke, dass es mehrere Gründe waren. Nach zwei vergeblichen Anläufen war Pyeongchang einfach dran. Und schon bei den Bewerbungen für 2010 und 2014 war das Konzept der Koreaner exzellent, es versprach nämlich für Wintersport-Verhältnisse kurze Wege zwischen den Sportstätten, so dass sich 2018 wirklich olympisches Feeling wie bei den Sommerspielen einstellen könnte. Bei den Sommerspielen sind die Sportstätten ja oft sehr konzentriert, die Sportler aus den verschiedenen Nationen erleben die Wettbewerbe wirklich zusammen. Bei den Winterspielen war das in der Vergangenheit eher die Ausnahme, und das ist das wirklich Neue des Austragungskonzepts von Pyeongchang. Dazu kommt natürlich, dass mit Samsung ein extrem potenter Sponsor im Hintergrund steht. Und die Zustimmung der Bevölkerung war in Südkorea natürlich riesig.

Hat München etwas falsch gemacht?

Das wird man sicherlich in den nächsten Tagen und Wochen sehen. Ich persönlich denke, dass die Münchner Bewerbung die beste war, die das IOC seit 1972 aus Deutschland erhalten hat. Das war aber auch nicht sehr schwierig. Die Bewerbungen von Berlin 2000 und Leipzig 2012 waren Flops mit Ansage. Insofern war es nicht schwer, hier besser zu werden. Es hat aber nicht gereicht. Daraus muss man nun seine Schlüsse ziehen.

Welche wären das?

Nun, zunächst einmal muss man sich ganz klar überlegen - sowohl auf der Seite des DOSB, aber auch von seiten der Bundesregierung - ob man tatsächlich die Spiele in Deutschland will und warum man sie möchte. Welche Werte kann man den jungen Menschen hier im Land, aber auch in der Welt, durch eine Austragung der Spiele in Deutschland vermitteln? Dass die Deutschen die Spiele gut organisieren können, ist dem IOC natürlich klar. Das ist aber nicht der Punkt. Es geht darum, sich zu überlegen, warum Spiele in Deutschland einmalige und unverwechselbare Spiele sein können. Und nur so kriegt man auch die Bevölkerung - mit Ausnahme der ewigen Nörgler - auf die Seite einer Bewerbung. Und ohne eine breite Unterstützung in der Bevölkerung läuft es nicht. Vielleicht sind die Südkoreaner in dieser Hinsicht ja etwas naiver als die Deutschen, aber sie freuen sich zu etwa 90 Prozent auf die Spiele und sind darauf stolz, dass sie in Südkorea stattfinden werden. Deswegen gab es ja auch die drei Anläufe - und der lange Atem wurde belohnt.

Muss Deutschland diesen langen Atem jetzt auch haben, um wieder einmal olympische Spiele veranstalten zu können?

Ja, natürlich! Wenn ich Thomas Bach oder Kati Witt hieße oder nur im entferntesten etwas mit dieser Bewerbung zu tun gehabt hätte, dann hätte ich meinen Hut sofort für den nächsten erreichbaren Termin wieder in den Ring geworfen. So aber ist zu erwarten, dass sich die deutschen Olympier wie nach den bisherigen gescheiterten Bewerbungen zunächst einmal wieder auf Jahre in ihren Schmollwinkel zurückziehen. Was Thomas Bach nach der Abstimmungsniederlage gesagt hat, passt doch voll ins Schema: "Wir müssen nun in Ruhe überlegen, ob es sinnvoll ist, sich noch einmal zu bewerben. Dazu wird es kommende Woche die ersten Gespräche geben, aber eine erste Entscheidung ist dort nicht zu erwarten." Das heißt doch in der Praxis: Erst mal Wunden lecken, abwarten und Tee trinken, in sechs bis acht Jahren wieder antreten und dann wieder eine Niederlage kassieren. Wenn es einem aber mit Olympia ernst ist, muss man gleich wieder antreten - egal, ob mit einer Winter- oder Sommerbewerbung. Denn eines hat dieser Tag von Durban gezeigt: Persistenz und Hartnäckigkeit zahlen sich aus. Natürlich muss man sehen, wo das Konzept Schwächen hatte, natürlich muss man die Bevölkerung noch besser ins Boot nehmen, als das vielleicht jetzt der Fall war. Aber dann heißt es wieder angreifen! Es gibt alle zwei Jahre die Chance. Sich jetzt erst mal wieder in den Schmollwinkel zurückziehen wäre in etwa so, wie wenn die deutsche Männer-Nationalmannschaft bei der kommenden EM aussetzt, nur weil man bei der letzten WM wieder nicht gewonnen hat.

Du bist pro Olympia in Deutschland? Verstehe ich das richtig, Onkelchen?

Ja, das bin ich! Ich würde mich sehr freuen, wenn in Deutschland mal richtig gute Olympische Spiele stattfänden, die weder von einer totalitären Ideologie instrumentalisiert noch von einem brutalen Attentat überschattet werden. Und das möglichst noch zu meinen Lebzeiten! Ich bin nämlich schon 42!